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DIE DREI BURGEN VON EGUISHEIM
Auf der Höhe des "Schlossbergs" bezeugen die Ausgrabungen von der Anwesenheit des Menschen 3000 Jahre vor Christi. Die Römer stellten dort einen Wachtposten auf : ein im Jahr 1900 entdecker Dachziegel trägt die Inschrift "Prima Legio Martia", eine Legion der Kaisers Diokletian (284/305). Die erste Feste, die sich in der Mitte erhebt, wurde durch Hugo dem Vierten erbaut. Die Spaltung der Familie erklärt den Bau der zwei weiteren Burgfesten. Verwüstet und 1144 sowie 1198 wiedergestellt kemen die drei Burgen - wie die Stadt - in der Besitz des Bichofs von Straßburg; 1251 gab der Bischof zwei der Burgen als Lehnsgüter an den Grafen von Pfird ab. Die jetzigen Bezeichnungen wurden 1515 durch den Geschichtsgelehrten Berler bestimmt. Die Wahlenburg ist die älteste (11ten Jahrhundert), der Weckmund im Süden ist die jüngste (Anfang des 13ten Jahrhunderts), die Dagsburg im norden blieb in den Händen des Bischofs. 1466, zur Zeit des Sechshellerkriegs, wurden die Wahlenburg und der Weckmund von den Heerscharen aus Turckheim und Kaysersberg zerstört. Die Dagsburg wurde ihrerseits zwei Jahrhunderte später aufgegeben. In der heutigen Zeit beherrschen nur noch die starken Bergfriede trotzig die Weinberge; sie sind, wie auch die Umfassung der Stadt, unter Denkmalschutz gestellt.
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